Zoom-Konferenzen sicher machen

Diese Sicherheitsvorkehrungen sollten Sie treffen.

Im Zuge der Corona-Krise ist das Videokonferenz-Tool Zoom in diesem Jahr sehr schnell zu einem sehr großen Anbieter mit mehr als 200 Mio. Nutzern täglich gewachsen. Nach Angaben des Unternehmens sind in den letzten Wochen verschiedene Sicherheitslücken aufgetaucht, die in den letzten Tagen mit Updates behoben wurden.

Zoom hat aus Sicherheitsgründen seit dem 5. April 2020 seine Voreinstellungen für Meetings geändert und so angelegt, dass automatisch ein Passwort und ein moderiertes „Wartezimmer“ für sämtliche Meetings aktiviert sind.

Das sollten Sie als Teilnehmer beachten

  1. Achten Sie immer darauf, die neueste Version von Zoom installiert zu haben.
    Das Update geht am einfachsten über den Menüpunkt in der Zoom-App „Nach Updates suchen“ bzw. „Auf Aktualisierungen überprüfen…“. Sobald es ein neues Update gibt, folgen Sie dem Link zur Neuinstallation.
  2. Teilen Sie die Links zu Zoom-Meetings nicht öffentlich – z.B. frei zugänglich über Soziale Netzwerke.

Das sollten Sie als Moderator beachten

Beim sogenannten Zoombombing verschaffen sich Unbekannte Zugang zu Meetings und platzen zum Beispiel mit rassistischen oder pornografischen Inhalten in die Konferenz. Daher ist die Sicherung z.B. durch Passwörter enorm wichtig. Hier unsere Empfehlungen:

  1. Halten Sie Ihre App durch Updates immer auf dem neuesten Stand.
  2. Erneuern Sie die Einladungen Ihrer schon bestehenden Meetings (wiederkehrende und noch kommende).
  3. Teilen Sie die Links zu Zoom-Meetings nicht öffentlich – z.B. frei zugänglich über Soziale Netzwerke.
  4. Legen Sie ein Passwort für das Meeting an.
  5. Nutzen Sie die Option „Waiting Room“, statt die Nutzer direkt ins Meeting hineinzulassen.
  6. Ermöglichen Sie Bildschirmfreigaben nur für Moderatoren oder ausgewählte Teilnehmer.



  7. Sperren Sie das Meeting, wenn alle Teilnehmer anwesend sind.
  8. Entfernen Sie Eindringlinge als Moderator aktiv aus dem Meeting.
  9. Nutzen Sie als Moderator zufällige Meeting-IDs, statt wiederkehrende persönliche Meeting-IDs.

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